Aktuelles

Digital im Dialog

Ist Uber ein disruptives Geschäftsmodell? Warum sind Netzwerkknoten für ein erfolgreiches Business relevant? Und was hat das Mittelalter damit zu tun – diese und weitere Fragen diskutierte Markus Moser, CEO von axtesys, beim 82. Digitaldialog. Die Veranstaltungsreihe vom FH Campus 02, der FH Kärnten, IT Community Styria, den Joanneum Research und Silicon Alps nahm dieses Mal die Software-Entwicklung mit seinen Business-Modellen in den Fokus.

Hubs als Grundlage für erfolgreiches Business

Wenn es nach Markus Moser und dem ungarischen Physiker Albert-László Barabási geht, auf dessen Buch „Linked“ sich Moser in seinem Vortrag bezieht, sind die Grundlage für disruptive Geschäftsmodelle so genannte Hubs. Schon im Mittelalter waren Netzwerkknoten zentral, um erfolgreich Geschäfte zu betreiben. Und auch heute sind jene Geschäftsmodelle aufstrebender, die in Netzwerken denken. „Das Unternehmen Uber ist nicht deshalb so erfolgreich, weil es Menschen von A noch B befördert, sondern weil es ein digitales Netzwerk zur Verfügung stellt, das private Autobesitzer und Fahrtkonsumenten zusammenbringt“, so Moser. Doch neu ist das nicht, denn jede Taxivermittlung verdient vor allem an den Fahrten, die sie vermittelt, auch wenn  es sich dabei nicht um eigene Taxis handelt. Digitalisierung und Skalierung sind die treibenden Kräfte hinter den Erfolgen aus dem Silicon Valley. In dem Moment, in dem etwas zu einem Hub wird, wird das Geschäftsmodell bereits optimiert. „Wenn ein Hub dann noch mit anderen Hubs zusammenarbeitet – wie das etwa bei Google der Fall ist – wird für beide Seiten mehr daraus, weil der Traffic wahnsinnig steigt“, meint Moser.

Mehr dazu gibt es im Video-Beitrag.

 

Top